PROGRAMM

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DONNERSTAG, 18.5.

19:30 – FESTIVAL ERÖFFNUNG
BOSTON
(Drama/Thriller – USA, 2016) – Saal 1

 

FREITAG, 19.5.

18:00
THE GUARD
(Komödie/Thriller – IR, 2011) – Saal 1

19:00
EINER VON UNS
(Drama – Österreich, 2015) – Saal 2

20:15
ERLÖSUNG
(Drama/Thriller – DK/D/N/S, 2016) – Saal 1

21:00
POLIEZEI
(Drama – Frankreich, 2011) – Saal 2

22:30
DRECKSAU
(Drama/Komödie – GB, 2013) – Saal 1

 

SAMSTAG, 20.5.

18:00
MARSHLAND
(Thriller/Krimi – E, 2014) – Saal 1

19:00
KOPS
(Komödie – S/DK, 2003) – Saal 2

20:15
TRIPLE 9
(Drama/Krimi – USA, 2015) – Saal 1

21:00
ZULU
(Drama/Thriller – F/S.A., 2013) – Saal 2

22:30
SIEBEN
(Thriller – USA, 1995) – Saal 1

SONNTAG, 21.5.

10:00 – FRÜHSTÜCKSFILM / FRÜHSTÜCK 09:00-10:00
KURZER PROZESS
(Krimi – BRD, 1969) – Saal 1

15:00 – KINDER-PUPPENTHEATER
DER FALL RÄUBER HOTZENPLOTZ
(von und mit Stefan Libardi) – Saal 1

18:00 – BUCHPRÄSENTATION / ALFRED PFABIGAN
MORD ZUM SONNTAG. TATORTPHILOSOPHIE
FREIER EINTRITT – Saal 1

20:15 – LIVE-ÜBERTRAGUNG
TATORT:  ZWISCHEN DEN FRONTEN
FREIER EINTRITT – Saal 1

 

INFOS


Mistelbacher“ als eine Bezeichnung für Wiener Polizisten war vor einigen Jahrzehnten ein geläufiger Begriff. Doch woher kommt der Begriff? Was hatten Polizisten mit Mistelbach zu tun? Die Antwort darauf findet sich unter GESCHICHTE.

Dieser historischen Bezeichnung zugrunde liegt die Idee, in Mistelbach das erste Polizeifilm-Festival Österreichs zu veranstalten. Mit einem zwinkernden Auge blickt man so auf einen Teil Stadtgeschichte zurück und bringt das erste Mal ein Filmfestival in den Bezirk.

Der Polizeifilm gilt als eigenes Filmgenre und wird meist als Subgenre des Krimis und Thrillers gesehen, wobei es auch eine Vielzahl an Komödien und Dramen gibt. Die Filme zeichnen sich dadurch aus, dass Polizisten und deren Arbeit mehr in den Fokus der Handlung gestellt werden.

Vom 18. bis 21. Mai zeigen wir nun heuer erstmals Polizei(Kult)Filme aus der ganzen Welt – von aktuellen Produktionen bis hin zu Klassikern des Polizeifilm-Genres, von Komödien bis hin zu Thrillern. Darüber hinaus gibt es etliche Begleitveranstaltungen, sowie Freitags und Samstags erstmals das Street Life Festival mit leckeren Snacks und Drinks am Hauptplatz Mistelbach.

Freuen Sie sich mit uns auf ein langes Wochenende voller spannender und unterhaltsamer Filme, leckeren Streetfood-Snacks und vielem mehr.

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„Das erste Film-Festival in Mistelbach – eine spannende und reizvolle Aufgabe, vor allem mit dem Thema „Polizeifilm“. Ich freue mich, die Organisation und Intendanz der heurigen Ausgabe des Festivals über zu haben und wünsche jetzt schon allen Besucherinnen und Besuchern spannende Kinomomente und eine schöne Festivalzeit in Mistelbach!“
Manfred Asperger (Intendant)

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  18. – 21.5.2017

   Kronen Kino Mistelbach / Hauptplatz Mistelbach

   Kontakt:

Stadtgemeinde Mistelbach
Fachbereich Kultur

Hauptplatz 6
2130 Mistelbach

+43 (0) 2572 2515-5261 (Mo. – Do. 8:00 – 12:00 Uhr & 13:00 – 15:00 Uhr, Fr. 8:00 – 12:00 Uhr)
polizeifilmfestival@mistelbach.at

GESCHICHTE

Immer wieder kommt es auch heute noch vor, dass in Wien Polizisten „Mistelbacher“ genannt werden. Und obwohl der Ort Mistelbach, mitten im östlichen Weinviertel gelegen, ein schöner Fleck ist, drückt das Wort „Mistelbacher“ wohl eher eine Geringschätzung für die Polizei aus. Warum dies so ist, mag wohl schwer zu ergründen sein. Wie es jedoch dazu kam, dass man bis heute von „Mistelbachern“ spricht, wird hingegen immer wieder erzählt.

Es begab sich in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, dass unweit des heutigen Spitals in Mistelbach eine Siedlung für Südtiroler Flüchtlinge gebaut wurde. So wohnten nun die armen Vertriebenen ein paar Jahre im Weinviertel nahe den Ufern der Zaya. Als die Zeit für die Rückkehr in die ursprüngliche Heimat gekommen war, hinterließen die Südtiroler eine große Zahl leerer Wohnungen. Da den Stadtvätern bewusst war, dass leerstehende Häuser mit der Zeit nicht besser werden, trachteten sie danach, Bewohner dafür zu finden.

Und wie es der Zufall so spielte, wollte die Wiener Polizei ihre Polizisten mal auf Erholungsurlaub schicken. So kam es, dass sich eine große Zahl Wiener Polizisten nach Mistelbach begab und dort einige Wochen blieb. Bald entstanden Kontakte zu den Einheimischen, die durchaus an den sympathischen Gästen Gefallen fanden. Und so kam es, dass sich in darauffolgenden Jahren viele junge Mistelbacher Männer entschlossen, den Beruf des Polizisten zu ergreifen.

Lange Jahre verbarg sich hinter der Bezeichnung „Mistelbacher“ somit entweder ein in Mistelbach geborener oder bloß ein dort auf Erholung gewesener Polizist.“

Quelle: Das Weinviertel in seinen Sagen, Thomas Hofmann, Weitra 2000, S. 180

 

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